Klassenfahrt

nach Prag vom 03.09.00 - 08.09.00

Montag:

Nachdem wir nach der 13stündigen Nachtfahrt unsere Zimmer in Empfang nahmen, fielen die Ersten schon todmüde in ihre Betten, doch zum Ausruhen blieb keine Zeit, denn der Reiseleiter zeigte uns ersteinmal die Altstadt, den Altstädter Ring, die älteste deutschsprachige Universität, die Karlsuniversität, und den Wenzelsplatz. Danach gab es das fade Mittagessen im "Haus Benedikt". Ab da hatten wir Freizeit.

Dienstag:

Morgens unternahmen wir eine Busrundfahrt durch Prag, dort zeigt uns unser Reiseleiter das Parlamentsgebäude, mehrere Museen und das Haus von Karel Gott. Nach der Busrundfahrt fuhren wir zur Burg Hradschin, die wir ausführlich besichtigten, auch den St. Veitsdom und das Goldene Gässchen. Am Nachmittag hatten wir wieder Freizeit. Am Abend besuchten wir ein Eishockeyspiel zwischen Sparta Prag und Slovan Bratislava. Nach einem Abstecher ins Hotel begaben wir uns in die "größte Disco Mitteleuropas".

Mittwoch:

Mittwoch war der längste Tag, wir besuchten das KZ Theresienstadt. Theresienstadt war ein Vorzeige-KZ der Nazis, es diente vorher jedoch als militärische Festung Österreichs zum Schutz gegen Preußen. Die Nazis bauten Theresienstadt als Vorzeigelager für hohe Offizielle des Internationalen Roten Kreuzes und um die öffentliche Meinung zu täuschen. So bauten die Nazis zum Beispiel einen Rasier-Raum, der jedoch nur als Vortäuschung der Hygiene diente, denn benutzt wurde dieser Raum nie. Nach der Besichtung sahen wir uns einen Film über Theresienstadt in einem Kino an, dass sich zum größten Teil im Originalzustand befand. Nach dem Film fuhren wir nach Lidice, ein kleines Dorf, dass etwa 12 km von Prag entfernt ist. Die SS zerstörte das Dorf 1942 vollständig als Rache für das Attentat auf den hohen SS-Führer Reinhard Heydrich. Die SS erschoss alle Männer des Dorfes, die Frauen und Kinder wurden in KZ's verschleppt. Dort kamen 82 der Kinder um. Für sie steht ein Denkmal an der Stelle, wo damals die Schule Lidices stand. Für jedes ermordete Kind steht dort eine Statue aus Bronze. Wir besuchten ein kleines Museum, wo wir auch einen Film sahen. Danach konnten wir uns Gegenstände ansehen, die unmittelbar nach dem Brand gefunden wurden, darunter waren auch einige Ausweispapiere der umgekommenen Männer, und von jedem Toten aus dem Dorf hängt ein Foto im Museum. Als wir mittags in Prag ankamen, hatten wir Freizeit bis zum Abend. Am Abend besuchten wir das Schwarzlichttheater "Image" mit der Vorstellung "Best of Image".

Donnerstag:

Am Donnerstag morgen zeigte uns unser Reiseleiter noch ein paar kleine Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Marktplatz, das Judenviertel und den jüdischen Friedhof. Danach hatten wir Freizeit, und am Abend unternahmen wir eine Moldaufahrt als Abschluss. Danach gingen noch einige Schüler in die Disco.

Freitag: Rückfahrt nach Ennepetal.

Die Fahrt lohnt sich auf jeden Fall, denn Prag ist eine wunderschöne Stadtmit vielen Sehenswürdigkeiten, die  einen Besuch auf jeden Fall wert ist.Vom Restaurant "Haus Benedikt" und vom Hotel "Olga" möchte ich abraten, da man uns im Hotel überhaupt nicht freundlich begegnet ist.

 

 

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Fabian