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| 02.02.2006 |
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Skifahrt der Jahrgangsstufe 7 nach Südtirol |
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Mit einer Vielzahl neuer und teilweise wunderschöner Eindrücke sind die Schülerinnen und Schüler unserer siebten Klassen von ihrem
einwöchigen Abenteuer "Skiklassenfahrt" zurück gekehrt.
Erstmals in der Schulhistorie starteten drei Parallelklassen gemeinsam ins Hochgebirge. Als Ziel wurde ein kleines aber schnuckeliges Skigebiet im Langtauferer Tal in Südtirol/Italien ausgewählt.
Die Unterbringung musste aufgrund der großen Teilnehmerzahl leider getrennt erfolgen. Die Klasse 7c übernachtete im komfortableren Hotel Alpenfrieden im Tal, während die Klassen 7a und 7b auf
der gemütlichen Skihütte Atlantis mitten im Skigebiet auf 2.200 m Höhe das besondere Vergnügen genießen durften, morgens direkt vor der Hütte auf die Ski zu steigen und nachmittags bis direkt
vor die Haustüre abfahren zu können. |
| Der Wettergott meinte es ausgesprochen gut mit uns. Bereits bei der Anfahrt am 14. Januar wurden wir von strahlend blauem Himmel empfangen, der uns an den nächsten beiden Tagen die Treue hielt. Ab
Mittwochs sorgte dann Schneefall für etwas schlechtere Sicht, aber im Gegenzug wurden wir durch tollen Neuschnee auf den Pisten belohnt. Am Morgen des Abschlusstages rissen die Schneewolken wieder
auf und spendierten uns einen Traumtag mit Tiefschnee und Kaiserwetter. Die einzigen Wolken, die an diesem Tag gesichtet wurden, bildete der Pulverschnee, der bei jedem Skischwung zur Seite
aufstaubte. |

Die Skihütte Atlantis in 2.200m Höhe
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| Den Skiunterricht organisierten wir in Eigenregie. Die ersten Schritte auf den Carving-Ski wurden von den [Ski-]Lehrern Hellwing, Weihmann, Recke und Rathke fachkundig geleitet. Die begleitenden
Lehrer Erger, Kohl und Bodenschatz unterstützten die Skilehrer, kümmerten sich abwechselnd um die erholungsbedürftigen Schüler und sammelten Erfahrungen in punkto Skiunterricht, was unserer Schule
bei zukünftigen Skifahrten sicherlich zu Gute kommen wird. Daneben begleitete uns mit den sehr engagierten Sportstudenten Michaela und Patrick und den erfahrenen Skifahrern Stephan und Andreas ein
Skiteam, welches als Skilehrer einen wichtigen Teil unserer Skiausbildung übernahm, für jeden Spaß zu haben war und jeder Zeit für Fragen und Probleme der Kinder ein offenes Ohr hatte, was sie bei
den Siebtklässlern sehr beliebt machte.
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| Neben dem Skiunterricht erfreuten sich die Schüler an einem abwechslungsreichen Nebenprogramm. Besonders beliebt war die allabendliche Aufzählung und anschließende Wahl der kuriosesten und
lustigsten Ereignisse des Skitages, die mit besonderen Trophäen honoriert wurde. Für Spannung sorgte die Kicker-Weltmeisterschaft, bei der sich die Türkei im Finale gegen Italien durchsetzte.
Brasilien wurde Dritter und Deutschland war merkwürdiger Weise gar nicht vertreten. Bei der Skiolympiade konnten die Kinder in den Kategorien ‚Modenschau’, ‚Teebeutelweitwurf’, ‚Papptellerfrisbee’,
‚Blablabla’, ‚Trockenskirennen’ und ‚gespielte Liebeserklärung’ für ihr Team punkten. Der Nachmittag des letzten Tages wurde geprägt durch das Skirennen, bei dem die Teilnehmer in einem
Parallelslalomparcours ihr Skikönnen im direkten Vergleich gegen Mitschüler testen konnten. |

La Ola im Skigebiet
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Leider gingen die sechs Tage viel zu schnell vorüber. Was bleiben wird sind hoffentlich nicht alleine die tollen Erlebnisse des Skifahrens, sondern auch sehr persönliche Erinnerungen.
Zu wünschen ist, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl und das soziale Miteinander dieser Fahrt konserviert werden. Gleichfalls erlauben es die fantastischen Eindrücke von hohen Bergen, tief verschneiten Naturlandschaften, klarem Sternenhimmel, lausig kalten Gebirgsnächten, gletscherblauen Postkartenblicken (...und...und...und...,), ein schönes Andenken an eine außergewöhnliche
Klassenfahrt zu behalten. |
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| M. Rathke |
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