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 01.01.2001

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Archiv-Sternlauf  

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rpoint.gif (45 Byte)  Gegen Ausgrenzung und Gewalt - für ein friedliches Miteinander

...lautete das Motto, unter dem ursprünglich nur die drei Schulen des Schulzentrums unserer Nachbarstadt Gevelsberg einen Sternlauf in die Innenstadt planten. Der Lauf sollte als Sponsorenlauf stattfinden, wobei die Einnahmen und Spenden zur Gewaltprävention an den teilnehmenden Schulen verwendet werden sollen.
Zur Mahnung und Erinnerung an die sogenannte "Reichskristallnacht" von 1938 wurde der 9. November als Veranstaltungstag gewählt.

Die Aktion der drei Schulen wurde zur Großveranstaltung. Schon bevor der eigentliche Sternlauf begann, hatten sich auf dem Spendenkonto über DM 25.000 angesammelt. Immer mehr Schulen erklärten sich solidarisch mit der Zielsetzung der Gevelsberger und letztendlich nahmen nach Angaben des Organisationskomitees über 8.000 Schüler aus 35 Schulen des gesamten Ennepe-Ruhr-Kreises an der Veranstaltung teil.

170 Realschüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 beteiligten sich ebenfalls an dem Sternlauf. Um 9:30 Uhr starteten sie zusammen mit Schülern der Hauptschule Effey und der Albert-Schweitzer-Schule vom Breslauer Platz aus in Richtung Gevelsberg. Unterwegs schlossen sich die Schüler des Reichenbach-Gymnasiums und der Hauptschule Friedenshöhe dem Zug an.

Begleitet von Beamten der Kreispolizeibehörde führte der Weg hinunter nach Milspe und von dort aus zum Bahnhof Ennepetal/Gevelsberg.

Mit Bürgermeister Michael Eckhardt an der Spitze passierten schließlich über 1.000 Ennepetaler Schüler die Stadtgrenze nach Gevelsberg.
Rund 5 Kilometer hatten die Teilnehmer bis zum Treffpunkt, dem Gevelsberger Rathausvorplatz, zurückzulegen.
Selbst der zum Teil heftige Regen tat der guten Stimmung dabei keinen Abbruch.
Sehr diszipliniert folgte der Zug der vorgegebenen Route. Die Polizei war gut vorbereitet, sicherte den Streckenverlauf und koordinierte das Eintreffen der unterschiedlichen Teilnehmerzüge.

Schon im Vorfeld hatte die AOK an alle begleitenden Lehrkräfte weiße Baseball-Kappen ausgegeben, um sie als Aufsichtskräfte für alle Schüler kenntlich zu machen.

Die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr [VER] stellte Einsatzwagen zur Verfügung, die den Rücktransport der Schüler in ihre Heimatstadt gewährleisteten.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitete den eigentlichen Sternlauf. Auf zwei Bühnen spielten verschiedene Bands, Zirkusaufführungen und Interviews sowie Autogrammstunden mit prominenten Sportlern wie Michael Skibbe, Ralf Zumdick und Lothar Emmerich  wurden geboten.

Unter dem Applaus zahlreicher Zuschauer starteten um 10:00 Uhr die ersten Läufer zum Sponsorenlauf, der zusätzlich zu den bereits eingegangenen Spenden das Konto für die Gewaltprävention auffüllen sollte.

 

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